Lexikon
Teilwertmethode: Wie die fiktive Prämie den Aufwand gleichmäßig verteilt
- 1. September 2025
- Veröffentlicht durch: Franz Burtscheidt
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Keine KommentareDer Teilwert oder das Teilwertverfahren gehört zu den grundlegenden versicherungsmathematischen Bewertungsverfahren. Seine zentrale Bedeutung gewinnt es, weil § 6a Abs. 3 EStG dieses Verfahren steuerlich zwingend für die Bewertung von Pensionsverpflichtungen in Deutschland vorschreibt. Teilwert Definition: Das Prinzip der konstanten Prämie Der Teilwert definiert den Barwert der künftigen Pensionsleistungen am Schluss des Wirtschaftsjahres, wobei manÜbertragung von betrieblichen Versorgungsansprüchen (Portabilität)
- 1. Oktober 2025
- Veröffentlicht durch: Franz Burtscheidt
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Die Übertragung von Versorgungsansprüchen – oft als Portabilität bezeichnet – ist grundsätzlich möglich, aber nur unter strengen Voraussetzungen und in den gesetzlich geregelten Ausnahmen des § 4 BetrAVG (Betriebsrentengesetz). Ziel der Portabilität ist es, dass Arbeitnehmer ihre Versorgung trotz mehrmaligem Arbeitgeberwechsel möglichst bei einem Arbeitgeber oder dessen Versorgungsträger konzentrieren können. Allerdings sind die Übertragung vonÜberversorgung in der bAV: Angemessenheit von Pensionszusagen
- 1. Oktober 2025
- Veröffentlicht durch: Franz Burtscheidt
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Überversorgung in der Betrieblichen Altersversorgung (bAV) Der Begriff Überversorgung beschreibt den Zustand, bei dem die insgesamt zugesagte Altersversorgung die Höhe des Aktivlohns deutlich übersteigt. Als Grenze gilt hier jedoch bereits die 75% Marke. Das Prinzip der Versorgungszusage Die betriebliche Altersversorgung dient der Absicherung im Alter und soll das bisherige Lohnniveau sichern. Die Rechtsprechung besagt, dassUnschädlicher Vorbehalt
- 1. Februar 2025
- Veröffentlicht durch: Franz Burtscheidt
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Was bedeutet der unschädliche Vorbehalt in der Altersversorgung? Gemäß R 6a EStR liegt ein unschädlicher Vorbehalt i. S. d. § 6a Abs. 1 Nr. 2 EStG vor, wenn der Arbeitgeber den Widerruf der Pensionszusage bei geänderten Verhältnissen nur nach billigem Ermessen (§ 315 BGB), d.h. unter verständiger Abwägung der berechtigten Interessen des Pensionsberechtigten einerseits und
Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB
- 1. Februar 2025
- Veröffentlicht durch: Franz Burtscheidt
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Was ist der Unterschiedsbetrag nach § 253 abs 6 HGB bei der Bilanzierung? Im Anhang zur Bilanz ist im Falle von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen der Unterschiedsbetrag zu ermitteln. Er ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen
Unterstützungskasse für KMU – kurz erklärt
- 1. Oktober 2025
- Veröffentlicht durch: Franz Burtscheidt
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Funktionsweise und Finanzierungsmodelle der Unterstützungskasse Die Unterstützungskasse (U-Kasse) stellt einen hochflexiblen Durchführungsweg der betrieblichen Altersversorgung (bAV) dar. Sie ist eine rechtsfähige Versorgungseinrichtung (§ 1b Abs. 4 BetrAVG), weshalb der Arbeitgeber sie als eigenständige juristische Person (z.B. als eingetragenen Verein (e.V.) oder in Form der GmbH) gründen muss. Diese rechtliche Trennung schafft die wichtige Bilanzneutralität fürVerdeckte Gewinnausschüttung
- 1. Februar 2025
- Veröffentlicht durch: Franz Burtscheidt
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Was bedeutet verdeckte Gewinnausschüttung in der Altersversorgung? Als verdeckte Gewinnausschüttung (vGA) wird eine Vermögensminderung oder eine verhinderte Vermögensmehrung auf Gesellschaftsebene verstanden, die durch das Gesellschaftsverhältnis veranlasst ist und Auswirkung auf das Vermögen (= Eigenkapital) der Körperschaft hat. Sie wird als „verdeckt“ bezeichnet, weil sie nicht auf einen Gewinnverteilungsbeschluss der Gesellschaft beruht. Beispiele hierfür sind: Eine
Verjährung von Ansprüchen
- 1. Februar 2025
- Veröffentlicht durch: Franz Burtscheidt
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Wann setzt die Verjährung der betrieblichen Altersversorgung ein? Eine Verjährung bewirkt den Verlust der Möglichkeit, einen bestehenden Anspruch zivilrechtlich durchzusetzen. In der betrieblichen Altersversorgung verjährt das so genannte Rentenstammrecht, also der Anspruch auf Leistungen aus der bAV, nach § 18a BetrAVG in 30 Jahren. Hierzu zählen auch Kapitalleistungen oder der Anspruch auf Verschaffung der Versorgung.
Versorgungsaufgleich – kurz erklärt
- 1. Februar 2025
- Veröffentlicht durch: Franz Burtscheidt
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Was regelt der Versorgungsausgleich in der Altersversorgung? Erwerben Eheleute während der Ehezeit Rentenansprüche (Altersversorgung, Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit,… ), so werden diese bei der Scheidung hälftig aufgeteilt. Dies findet im Rahmen des so genannten Versorgungsausgleichs statt. Die betriebliche Altersversorgung ist hier mit einzubeziehen. Zum 1. September 2009 wurde der Versorgungsausgleich durch das Versorgungsausgleichsgesetz (VersAusglG) neu
Versorgungsfall
- 1. Februar 2025
- Veröffentlicht durch: Franz Burtscheidt
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Was ist ein Versorgungsfall in der Altersversorgung? Die betriebliche Altersversorgung ist eine Vereinbarung zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Es soll eine Rente (oder Kapital) ab dem Pensionsalter, bei Tod oder bei Invalidität gezahlt werden. Der Versorgungsfall ist der Zeitpunkt, ab nun diese vertraglich zugesagte Rentenzahlung erfolgt. Es muss sich demzufolge um eine Invaliden-, Alters- oder Hinterbliebenenrente
