Angebote rund um die Versorgungszusage

I. Formale Überprüfung der Pensionszusage / Versorgungsordnung

Wir überprüfen, ob Ihre Pensionszusage aus steuerrechtlicher und arbeitsrechtlicher Sicht den formalen Voraussetzungen genügt. Zum Beispiel: Vollständigkeit der Unterlagen, Eindeutige Regelungen, etc..

Bei einer Pensionszusage sollten beide Parteien wissen, welche Leistungen sie erwarten dürfen bzw. welche Leistungen erbracht werden müssen. Eine falsche oder fehlende vertragliche Regelung kann dazu führen, dass die erwarteten Ansprüche nicht oder nur zum Teil erfüllt werden können. Hier besteht ein vermeidbares Haftungsrisiko.

Wir fertigen eine Bestandsaufnahme und Mängelfeststellung für Sie.

II. Rechtliche Überarbeitung der Pensionszusage / Versorgungsordnung hinsichtlich neuer Bestimmungen und Vorgaben

Wir helfen Ihnen, die Versorgungszusagen in Ihrem Unternehmen stets im Einklang mit den geltenden Bestimmungen und der laufenden Rechtsprechung zu halten.

Das Rechtsgebiet der betrieblichen Altersversorgung setzt sich aus verschiedenen Teilbereichen anderer Rechtsgebiete zusammen. Dies sind zum Beispiel: Arbeitsrecht, Steuerrecht, Insolvenzrecht, Sozialversicherungsrecht, Versorgungsausgleichsrecht, etc. Ständige Veränderungen sind hier die Regel.

Soweit hierdurch Anpassungen Ihrer Versorgungszusagen erforderlich werden, entwickeln wir gemeinsam mit Ihnen und bei Bedarf unter Hinzuziehung Ihres Steuerberaters angemessene Lösungen.

III. Ausfinanzierung / Auslagerung der bestehenden Pensionszusage / Versorgungsordnung

Vor allem bei Gesellschafter-Geschäftsführern ist die Ausfinanzierung der Pensionszusage zur Erfüllung der steuerlichen Vorgabe der Finanzierbarkeit wichtig. Deshalb sollte die Zusage ausreichend finanziert sein.

Aus Gründen der Insolvenzsicherung bietet sich an, die Zusage zusätzlich durch eine Rückdeckungsversicherung abzusichern. Eine Verpfändung / Saldierung wirkt sich zudem positiv auf die Bilanz aus.

Um zum Beispiel die Unternehmensnachfolge zu erleichtern, wird oft nach einer Möglichkeit der Auslagerung der Pensionszusage oder ähnlichen Lösungen gesucht.

Wir beraten Sie gerne umfassend bei den Finanzierungsmöglichkeiten und weiteren Gestaltungsmöglichkeiten.

IV. Eingriff in die Pensionszusage / Versorgungsordnung – Verzicht auf Future Service

Bei dem Eingriff in eine bestehende Versorgungszusage sind einige Besonderheiten zu beachten. Es bestehen aber verschiedene Gestaltungsoptionen, zum Beispiel die Möglichkeit, das Leistungsprofil der Zusage unter Beibehaltung der Leistungsstruktur zu reduzieren.

Im Hinblick auf die rechtlichen Eingriffsmöglichkeiten ist die Drei-Stufen-Theorie (BAG: Ablösung einer Versorgungsordnung – Drei-Stufen-Prüfungsschema –BAG, Urteil vom 9.12.2014 – 3 AZR 323/13) zu beachten. Speziell bei Gesellschafter-Geschäftsführern ist das BMF-Schreiben zum Verzicht auf den Future Service relevant.

Bei Bedarf entwickeln wir gerne gemeinsam mit Ihnen eine passende Lösung.

V. Neu- und Umgestaltung der Pensionszusage / Versorgungsordnung

Neben der Option, das Leistungsprofil der Zusage unter Beibehaltung der Leistungsstruktur zu reduzieren, wäre auch eine andere Form der Umgestaltung denkbar. So könnte die Versorgungszusage z. B. anhand vorhandener Finanzierungsmittel neu ausgerichtet und das Leistungsprofil (Invalidenleistung, Altersrente, Hinterbliebenenleistung) in Abhängigkeit von dem erreichten Grad der Finanzierung neu definiert werden.

Ebenso ist ggf. eine neue Umgestaltung der Hinterbliebenenversorgung vorstellbar und nicht zuletzt kann ggf. auch die Zahlungsart (Rente oder Kapital) überdacht und verändert werden.

Gemeinsam mit Ihnen werden wir eine neue Vereinbarung finden.

Benötigen Sie Beratung oder haben Sie Fragen zu einem Bereich, der hier nicht angesprochen wurde, so nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Wir können Ihnen bestimmt weiterhelfen.
BilMoG Zins
Monat 7-jährig 10-jährig
11.2019 2,00 % 2,75 %
12.2018 2,32 % 3,21 %

zur BilMoG-Zinsentwicklung

Read more