Unternehmensnachfolge und bAV

Bei einer Unternehmensübergabe sind neben den Wünschen des Erwerbers auch die Belange des Veräußerers zu berücksichtigen.

Der Verkäufer möchte neben einem hohen Unternehmenswert auch die die eigene Versorgung sichergestellt wissen und möglichst nicht von der von ihm nicht mehr zu beeinflussenden zukünftigen Entwicklung der Firma abhängig sein. Der Erwerber hingegen würde gerne ein schuldenfreies Unternehmen möglichst ohne betriebsfremde Risiken übernehmen. Aus seiner Sicht sind übernommene Rentenzahlungen aus dem operativen Geschäft zu leisten. Sie stellen einen nicht betriebsnotwendigen Schuldposten dar. Vorhandene Deckungslücken durch fehlende Finanzierung sind insoweit ein zusätzliches Risiko.

Die Unternehmensnachfolge sollte frühzeitig geplant werden, denn es bedarf Zeit die weiteren Schritte für die Zukunft der Pensionsverpflichtung rechtlich prüfen zu können und den finanziellen Aufwand für die Ausfinanzierung oder die Auslagerung der Pensionsverpflichtung verteilen zu können.

Wir können Ihnen unterschiedliche Lösungswege anbieten. Von der Ausfinanzierung zur Auslagerung auf einen externen Versorgungsträger bis hin zur Übertragung auf eine Rentnergesellschaft.

  • Auslagerung der Pensionszusage

Unter gewissen Umständen kann es sinnvoll sein, die Pensionszusage so umzugestalten, dass zukünftig eine Bilanzberührung entfällt. Wenn für die erteilte Versorgungszusage bisher Pensionsrückstellungen gebildet werden, so handelt es sich um eine unmittelbare Versorgungszusage. Diese so genannte „interne“ Versorgung kann in dieser Gestaltung oft nicht ausgelagert werden.
Um eine Auslagerung zu erreichen, muss die Pflicht zur Erfüllung dieser Zusage auf einen externen Träger übertragen werden. Dies bedeutet, dass der Durchführungsweg gewechselt werden muss. Hierfür kommen entweder eine rückgedeckte Unterstützungskasse, ein Pensionsfonds, eine Kombination von beiden oder eine Liquidationsversicherung in Frage.

Die GBG kann Ihnen

  • die möglichen Handlungsalternativen aufzeigen und deren Auswirkungen aufzeigen.
  • den Past- und Future Service bestimmen.
  • die notwendigen Vertragsänderungen erstellen.
  • Neuordnung

Es gibt unterschiedliche Gründe, die für eine Neuordnung der betrieblichen Altersversorgung im Unternehmen sprechen können. Es sind hierbei einige rechtliche Anforderungen und Rechtsgrundlagen zu beachten.

Die GBG kann Ihnen

  • eine Analyse der derzeitigen Situation und ihre Entwicklung in die Zukunft darstellen.
  • die Auswirkungen der Neuordnung untersuchen
  • den Schutz bei bestehenden Versorgungssystemen (Besitzstand) ermittelen
  • Sie umfangreich beraten bei der Gestaltung und Umsetzung
  • Kaufpreisrente

Die Zahlung des verhandelten Kaufpreises kann in einer einmaligen Transaktion oder in Raten vereinbart werden. Man unterscheidet hier die Ratenzahlung und die Leibrente.

  • Die Ratenzahlung stellt eine Darlehnsvereinbarung über einen bestimmten Zeitraum dar.
  • Die Leibrente wird auf Lebenszeit in einer bestimmten Höhe gezahlt und stellt somit eine zusätzliche Möglichkeit der Altersabsicherung des Veräußerers dar.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Gestaltung der Vereinbarung und bei der Herleitung des Bilanzansatzes durch unser versicherungsmathematisches Gutachten zur Kaufpreisrente.

BilMoG Zins
Monat 7-jährig 10-jährig
11.2019 2,00 % 2,75 %
12.2018 2,32 % 3,21 %

zur BilMoG-Zinsentwicklung

Read more