Betreuung von Unterstützungskassen

Die Unterstützungskassen zählen zu der ältesten Form der betrieblichen Altersversorgung. Jedoch unabhängig davon ob diese als pauschaldotierte oder rückgedeckte Unterstützungskasse gestaltet ist, muss dieser Versorgungsträger fachgerecht verwaltet und organisiert sein.

Unser Angebot:

Dienstleistungen für Unterstützungskassen gemeinschaftlich

Verwaltung der Unterstützungskasse

Die betriebliche Altersversorgung wird oft mit Hilfe einer Unterstützungskasse durchgeführt, die in Form eines eingetragenen Vereins organisiert ist. Deswegen sind neben der Verwaltung auch die Vorschriften aus dem Vereinsrecht zu beachten.

Demzufolge ist ein professionelle Pensionsmanagement notwendig, dass von unserer Partnergesellschaft „Pensus Pensionsmanagement GmbH“ geleistet werden kann. Somit bietet sie unter anderem diese speziellen Servicepakete an:

Dienstleistungspaket
Verwaltung und Bestandsbetreuung
  • Anwartschaftsverwaltung
  • Rentenverwaltung- und abrechnung
  • Persönliche Betreuung der Vertriebspartner und der Trägerunternehmen
Funktionsausgliederung
  • Buchhaltung und Jahresabschluss
  • Vereins-/Geschäftsführung
  • Cash-Management: Abwickeln der Zahlungsströme zwischen Trägerunternehmen, Rückdeckungsversicherer und U-Kasse
  • Ermittlung des steuerlichen Kassenvermögens
  • Bereitstellung von Daten für die GBG Consulting für betriebliche Altersversorgung GmbH
  • Abgabe der Körperschaftssteuererklärung
  • Berichtswesen und Reporting

Einen Kontakt stellen wir gerne her.
https://www.pensus.de/leistungen-bav-verwaltung/unterstuetzungskasse/

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Rechtliche Beratung und Gutachtenerstellung

Unabhängig und ergänzend dazu bietet die GBG Consulting weitere notwendige Dienstleistungen an:

Rechtliche Betreuung
  • rechtliche Unterstützung bei der Führung der Unterstützungskasse
  • Erstellen von Leistungsplänen
  • Gestaltung von Versorgungsordnungen
Gutachterliche Tätigkeiten
Gutachten für die Unterstützungskasse
  • Das Gutachten überprüft und testiert die Einhaltung der steuerlichen Vorgaben für eine „Sozialen Einrichtung“.
  • Des Weiteren erfolgt die Prüfung für die Abzugsfähigkeit der Beiträge des Trägerunternehmens als Betriebsausgaben (§ 4d EStG).

Auf dieser Grundlage kann der Vorstand der Unterstützungskasse entlastet werden. Hierdurch wird eine abgestimmte professionelle Vereinsführung sichergestellt.

Gutachten für das Trägerunternehmen

Auch diese mittelbaren Pensionsverpflichtungen sind handelsrechtlich zu bewerten. Der verbleibende Erfüllungsbetrag der Verpflichtungen (Unterdeckung oder Lastwert) ist im Anhang zur Bilanz beim Trägerunternehmen auszuweisen.

  • Ermittlung der handelsrechtlichen Unterdeckung (Lastwertgutachten)

Weitere Informationen zu den versicherungsmathematischen Gutachten für Unterstützungskassen.

GBG – Consulting für betriebliche Altersversorgung GmbH

Satzung der Unterstützungskasse

§ 1 Name, Sitz, Wirkungsbereich, Geschäftsjahr

§ 2 Zweck

  • Der Verein ist eine soziale Einrichtung für Arbeitgeber, die ihre betriebliche Alters­ver­sor­gung über den Verein als eine Unterstützungskasse durchführen. Im folgenden werden diese Arbeitgeber „Trägerunternehmen“ genannt.
  • Der ausschließliche und unabänderliche Zweck des Vereins besteht darin, Mitarbeitern bzw. ehemaligen Mitarbeitern der Unternehmen, soweit dafür vertraglich die Eigenschaft als Trägerunternehmen des Vereins besteht, im Alter oder bei Invali­dität sowie nach ihrem Tod ihren Angehörigen nach Maßgabe dieser Satzung und eines mit Zustimmung des Trägerunternehmens erstellten Leistungsplans freiwillig laufende und/oder einmalige Versor­gungsleistungen zu gewähren, auf die keine Rechtsansprüche bestehen.
  • Der Zweck des Vereins ist nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gerichtet. Der Ver­ein verfolgt keine Gewinnerzielungsabsichten. Zur Wahrung des Charakters einer sozia­len Ein­richtung sind die Vereinsorgane verpflichtet, jederzeit die entsprechenden steuerli­chen Vorschrif­ten (u.a. §§ 1 ‑ 3 KStDV) zu befolgen.

§ 3       Mitgliedschaft

  • Der Verein muss mindestens sieben Mitglieder haben.
  • Mitglied wird, wer einen schriftlichen Antrag stellt und durch Beschluss des Vorstands aufgenommen wird.
  • Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme nach freiem Ermessen. Bei Ablehnung ist er nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.

§ 4       Erlöschen der Mitgliedschaft

§ 5       Organe

  • Die Organe des Vereins sind die Mitgliederversammlung, der Vorstand und der Beirat.

§ 6       Mitgliederversammlung

§ 7       Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

§ 8       Vorstand

§ 9       Pflichten des Vorstand

§ 10     Beirat

§ 11     Einkünfte und Vermögen

  • Die Einkünfte des Vereins bestehen aus freiwilligen Zuwendungen der Trägerunternehmen oder von anderer Seite und aus den Erträgen des Vereins. Der Verein erwirbt gegen die Trä­gerunternehmen auch dann keinen Rechtsanspruch auf die Gewährung solcher Zuwendun­gen, wenn die Trägerunternehmen sie über längere Zeit oder regelmäßig gemacht haben sollten.

§ 12     Mittelverwendung

  • Das Vermögen und die Einkünfte des Vereins dürfen ausschließlich und unmittelbar nur für die Zwecke des Vereins gemäß § 2 verwendet werden.

§ 13     Leistungen

  • Der Verein kann im Rahmen der Leistungspläne als Versorgung laufende Alters‑ und Invalidenbeihilfen, Witwen‑, Witwer‑ und Waisengelder sowie einmalige Kapitalleistungen gewäh­ren, soweit das jeweils betroffene Trägerunternehmen die hierfür erforderlichen Mittel zur Verfügung gestellt hat. Werden solche Leistungen gewährt, dürfen sie die in der Steuergesetzgebung (§§ 2 und 3 KStDV) für die Steuerfreiheit von Unterstützungskassen festge­legten Beträge nicht übersteigen.

§ 14     Freiwilligkeit der Leistungen

§ 15     Einstellung von Leistungen

§ 16     Rückdeckung

§ 17     Haftung

§ 18     Auflösung

§ 19     Vermögensverwendung bei Auflösung, Ausgliederung von Anwartschaften und Vermögensanteilen

§ 20     Liquidation