Gutachten für Mitglieder einer Zusatzversorgungskasse oder des Hamburger Ruhegeldes

Betriebliche Altersversorgung - ZVK VBL Versorgung

Wir erstellen versicherungsmathematische Gutachten für Mitglieder einer Zusatzversorgungskasse oder des Hamburger RuhegeldesDirektzusagen (ZVK Unterdeckung). Diese werden für Pensionszusagen benötigt bei denen das Unternehmen die betriebliche Altersversorgung der Mitarbeiter*innen gemäß Altersversorgungs Tarifvertrag A-TV über eine Zusatzversorgungseinrichtung abwickeln.

Warum muss das Mitglied einer Zusatzversorgungseinrichtung (ZVK/VBL) die Pensionsverpflichtung bilanzieren?

Das nach Satzungsrecht anteilige Vermögen dieser Einrichtungen entspricht nicht dem nach handelsrechtlichen Vorschriften zu bilanzierenden Wert beim Trägerunternehmen. Hierdurch entsteht ein Differenzbetrag. (Lastwert, Unterdeckung). Dieser ist im Anhang zur Bilanz zu quantfizieren und auszuweisen. Genau die Dienstleistung bieten wir an.

Dieser Lastwert lässt sich nicht aus der Summe der Unlagezahlungen ableiten. Auch entspricht er nicht dem Gegenwert (§23a VBL Satzung) oder dem Ausgleichsbetrag (§15 ZVK Satzung). Diese Wertansätze entsprechenden dem Wert bei Beendigung der Mitgliedschaft. Eine Beendigung der  Mitgliedschaft entspricht jedoch nicht der Rechtslage am Bilanzstichtag.

Unser Angebot:

Wir erstellen Pensionsgutachten der mittelbaren Pensionsverpflichtungen für den Jahresabschluss

  • Bewertung des Risikos einer möglichen Unterdeckung der Versorgungsverpflichtungen (Anhang zur Bilanz – Kapitalgesellschaften)(Artikel 28 Abs. 2 EGHGB)
  • Bewertung der Finanzökonomischen Deckungslücke

Wir zeigen Ihnen auf welche Gestaltungsmöglichkeiten Sie haben.

Für den Wirtschaftsplan erstellen wir Prognosebewertungen für die Planungsrechnung

Fall Sie beabsichtigen die Mitgliedschaft zu beenden können wir eine Berechnung des Ausgleichsbetrages vornehmen.

Die Zusatzversorgungskassen (ZVK) oder die VBL sind Versorgungseinrichtungen des öffentlichen Dienstes.

Durch den Tarifvertrag Altersversorgung (A-TV) wird die betriebliche Altersversorgung im öffentlichen Dienst geregelt. Hierdurch erhalten die Mitarbeiter eine entsprechende Pensionszusage. Die Arbeitgeber wickeln die Altersversorgung traditionelle über die ZVK oder VBL ab. Diese Zusatzversorgungskassen finanzieren sich durch Beiträge im Umlageverfahren. Es handelt sich handelsrechtlich um unmittelbare Pensionsverpflichtungen. Gemäß Art. 28 Abs. 2 EGHGB besteht beim Arbeitgeber ein Wahlrecht für die Angabe des handelsrechtlichen Lastwertes (Unterdeckung). Diese ermittelt sich aus der Differenz zwischen dem handelsrechtlichen Wert der bestehenden Verpflichtungen der Pflichtversicherten, Beitragsfreien und Rentnern sowie deren Hinterbliebenen und dem anteilig auf den Arbeitgeber zuzuordnenden Vermögen der Zusatzversorgungseinrichtung.

Wir beraten & unterstützen Sie bei Fragen:
– zum Leistungsrecht der Zusatzversorgungseinrichtung insbesondere bezüglich der Übergangsregelungen für die Versicherten und Rentenberechtigten
– zu Ihrer Mitgliedschaft

– zu den Möglichkeiten der Beendigung der Mitgliedschaft

Wir können die Kosten für den Ausstieg ermitteln (Ausgleichsbetrag)

In unserem Gutachten ermitteln wir zunächst den handelsrechtlichen Erfüllungsbetrag der Verpflichtungen gegenüber den Mitarbeitern, ehemaligen Mitarbeitern und Rentnern anhand der handelsrechtlichen oder kommunalen Vorschriften.

Dieser Erfüllungsbetrag ist im zweiten Schritt mit dem laut Geschäftsbericht vorhandenen anteiligen Vermögen der ZVK/VBL zu gewichten.

Sie erhalten von uns ein gedrucktes, gebundenes und unterzeichnetes Gutachten. Auf Wunsch werden die Gutachten zusätzlich als PDF-Datei in verschlüsselter Form zur Verfügung gestellt. Des weiteren steht für Sie eine Version mit bzw. ohne Einzelnachweis zur Verfügung.