Gutachten für Unterstützungskassen

Betriebliche Altersversorgung - Unterstützungskasse rückgedeckt

Gutachten für Unterstützungskassen (U-Kassen)

Wir erstellen Gutachten für Unterstützungskassen. Dieses prüft die jährlich nachzuweisende Erfüllung von steuerlichen Vorschriften. Demnach müssen die Vorgaben für die Anerkennung der U-Kasse als „Soziale Einrichtung“ und darüber hinaus weitere Vorgaben erfüllt sein, damit die Beiträge zur Unterstützungskasse als Betriebsausgaben abgesetzbar sind.

Unser Angebot:

Wir erstellen Gutachten für Unterstützungskassen für mittelbare Pensionszusagen für den Jahresabschluss

  • Überprüfung der Vorgaben für die Steuerfreiheit der U-Kasse (KStG)
  • Anerkennung als „Soziale Einrichtung“
  • Ermittlung des Betriebsausgabenabzugs (§ 4d EStG)

Ausweis der Beitragsbemessungsgrundlage für die Insolvenzsicherung inkl. der
Kurztestate für den Pensions-Sicherungs-Verein (PSVaG).

Lastwertgutachten für das Trägerunternehmen

Wir erstellen Lastwertgutachten. Diese werden für den Ausweis der mittelbaren Pensionsverpflichtung im Anhang zur Bilanz beim Trägerunternehmen benötigt.

Das Unternehmen (Trägerunternehmen), das seinen Mitarbeiter*innen eine betriebliche Altersversorgung erteilt und diese über eine U-Kasse abwickelt, muss die Versorgungsverpflichtung im Anhang zur Bilanz ausweisen. Weil es sich handelsrechtlich um eine unmittelbare Pensionsverpflichtung handelt, besteht gemäß Art. 28 Abs. 2 EGHGB ein Wahlrecht für die Angabe des handelsrechtlichen Lastwertes (Unterdeckung). Hierzu ist die Differenz zwischen dem handelsrechtlichen Wert der bestehenden „sonstigen Verpflichtungen“ und dem Vermögen der Unterstüztzungskasse zu ermitteln.

Unser Angebot:

Wir erstellen Lastwertgutachten für das Trägerungerunternehmen

Für den Wirtschaftsplan erstellen wir Prognosebewertungen für die Planbilanzen.

Wir zeigen Ihnen auf welche Gestaltungsmöglichkeiten Sie bei der Zusage über eine Unterstützungskasse haben.

Auslagerung von Pensionszusagen

Eine Möglichkeit für die Auslagerung von unmittelbaren Pensionszusagen ist die Unterstützungskasse.

Unser Angebot:

Für die Auslagerung einer unmittelbaren Pensionszusage (Direktzusage) auf eine Unterstützungskasse wird die Anwartschaft auf Versorgungsleistung aufgeteilt in einen bereits erdienten Anteil („Past Service“) und in einen noch erdienbaren Anteil („Future Service“).

Diese Aufteilung können wir in einem entsprechenden Gutachten darstellen.

Unterstützungskassen sind nur dann von der Körperschaftsteuer befreit, wenn der Betrieb der Kasse nach dem Geschäftsplan und nach Art und Höhe der Leistungen eine „Soziale Einrichtung“ darstellt.

  • Das Vermögen der Unterstützungskasse muss ausschließlich, unmittelbar und dauerhaft für die Zwecke der Kasse gesichert sein.
  • Das Kassenvermögen überschreitet das zulässige Vermögen um nicht mehr als 25 %.
  • Den Leistungsempfängern oder aber der Arbeitnehmervertretung ist ein Mitspracherecht bei Fragen der Vermögensverwaltung einzuräumen.
  • Die Leistungsempfänger dürfen sich in der Mehrzahl nicht aus dem Unternehmer oder dessen Angehörigen und bei Gesellschaften in der Mehrzahl nicht aus den Gesellschaftern oder deren Angehörigen zusammensetzen.
  • Die Leistungsempfänger dürfen nicht zu laufenden Beiträgen oder sonstigen Zuschüssen verpflichtet sein.
  • Die Leistungshöhe ist begrenzt durch gesetzliche Höchstbeträge.
  • Im Falle der Auflösung der Unterstützungskasse dürfen die frei werdenden Gelder ausschließlich den Leistungsempfängern oder deren Angehörigen oder wohltätigen Zwecken zufließen.

Die Unterstützungskasse stellt einen der möglichen Durchführungswege der betrieblichen Altersversorgung dar. Für die steuerliche Anerkennung der Beiträge zur U-Kasse als Betriebsausgaben sind die Vorschriften des § 4d Einkommensteuergesetz (EStG) zu überprüfen.

  • Die Höhe des zulässigen Kassenvermögens ist gesetzlich geregelt und abhänigig davon, ob die Unterstützungskasse pauschal finanziert wird oder die Leistungen voll oder partiell rückgedeckt werden.
  • Das tatsächliche Kassenvermögen darf das zulässige Kassenvermögen nur begrenzt überschreiten.
  • Die Zuwendungen des Trägerunternehms an die U-Kasse dürfen daher bestimmte Höhen nicht überschreiten, um als Betriebsausgaben geltend gemacht werden zu können.